Smoothies – ernährungsphysiologischer Nutzen

Hallo an alle Esser und Gesundheitsinteressierte,
Ihr habt natürlich Recht. Ich sagte Euch ja noch gar nicht, welchen NUTZEN die Smoothies für Euch haben.
Here we go:
  1. Wer schafft schon die DGE-Richtlinie 5 x (handvoll) Obst und Gemüse am Tag. Dabei 3 handvoll Gemüse, 2 handvoll Obst.
  1. Die etwa 30 g Ballaststoffe täglich sind auch nicht für jeden zu schaffen. Im Smoothie könnt Ihr diese einfach problemlos unterbringen. Hilft für eine längere Sättigung, unterstützt die Verdauung und kann sogar blutdrucksenkend wirken.
  1. Selbst wenn Ihr Gemüse nicht so mögt, könnt Ihr in einem fruchtigen Smoothie allerlei Gemüse „verstecken“ z. B. Salate (Kopfsalat, Romanasalat…), Kräuter (Basilikum, Petersilie, Kresse etc.), Sprossen, aber auch sonstiges Gemüse, das sich mixen lässt wie Spinat, Mangold, Brokkoli, usw.
  1. Zuckerzusatz – nicht nötig: Wenn Ihr Euern Smoothie so kreeiert (und das könnt Ihr auch selbst, probiert es doch einfach, nur Mut und ran an den Mixer!!), dass er eine süße Frucht wie Birne, Banane, Pfirsich, Ananas, Mango etc. enthält, ist die Zugabe von Zucker völlig überflüssig
  1. Im Sommer tut sich übrigens auch etwas crushed ice im Smoothie sehr gut. Macht eine sämige Konsistenz und kühlt den Smoothie gleich durch
  1. Manche essen und trinken am Tag zu wenig Milchprodukte: Für Euch gilt, dass der Smoothie auch durchaus einen Schuss Buttermilch, Quark, Joghurt o. ä. enthalten darf.
  1. Wer mag’s exotisch: Für Liebhaber der „ausgefallenen Küche“ gibt es gerade bei den Smoothies die Chance ganz kreativ Chili, Kokosmilch, Koriander etc. als kleinen Überraschungsmoment in den Drink zu mischen.
Und noch ein ganz wichtiger Tip, wenn Ihr Euer GESUNDES Essen und Trinken der Familie „verkaufen“ müsst. Sagt einfach NIEMALS, dass es gesund oder wertvoll oder so sei, erwähnt auch nicht zu viele Körner, Kerne oder sogar VOLLKORN. Das kommt NIE gut an. Gesundes Essen hört sich für viele immer noch nach Diät oder Krankenhauskost an. Sagt einfach es schmeckt „total lecker“ oder ist „fruchtig und süß“, das lieben die Mitessenden!

 

Zum Weiterlesen: Das sagt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

„Beitrag von Obst und Gemüse zur Nährstoffversorgung

Zu den ernährungsphysiologischen Vorteilen von Obst und Gemüse zählen eine geringe Energiedichte, das Fehlen von Cholesterol, in aller Regel ein geringer Fettgehalt und gleichzeitig ein hoher Gehalt an Vitaminen (B-Vitamine, Vitamin C, -Carotin), Mengen- und Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Obst und Gemüse gehören zu den energieärmsten Lebensmitteln bei gleichzeitig hohem Nährstoffgehalt, d. h. sie zeichnen sich durch eine hohe Nährstoffdichte aus.
Nach derzeitigen Einschätzungen entfalten weniger einzelne Inhaltsstoffe als vielmehr die Vielfalt biologisch aktiver Substanzen in Obst und Gemüse und das durch einen hohen Obst- und Gemüsekonsum erreichte Ernährungsmuster positive Wirkungen auf die Gesundheit. Dazu gehört der durch einen entsprechenden Obst- und Gemüsekonsum ausgelöste „Verdrängungseffekt“ im Sinne eines geringeren Verzehrs von tierischen Lebensmitteln und damit ein geringerer Verzehr z. B. von gesättigten Fettsäuren. 
Daher sieht die aktuelle Empfehlung der DGE die tägliche Zufuhr von rund 400 g Gemüse und 250 g Obst vor (DGE 2009). Bei einer Portionsgröße von ca. 125 g entspricht diese Menge 5 Portionen. Wegen der unterschiedlichen sekundären Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse sollte die ganze Vielfalt des Angebots an Gemüse und Obst genutzt werden.“

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